Das Zentrum für E-Governance forscht und lehrt zu den Auswirkungen des digitalen und gesellschaftlichen Wandels auf Strategie, Organisation und Prozesse. Die Schwerpunkte des Zentrums gliedern sich in E-Government/E-Governance, Digitale Beteiligung sowie Kooperationsmodelle. Beispiele hierfür sind etwa nachhaltige Politikgestaltung, das Once-Only-Prinzip, automatisierte Verwaltungsverfahren sowie Datenökosysteme (Linked Data, Open Data).
Die Forschungsergebnisse dienen der Sensibilisierung für sich verändernde sozio-technische und rechtliche Governance-Strukturen und bilden die Basis für Entscheidungen in Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein hohes Maß an Inter- und Transdisziplinarität steht dabei als Grundparadigma allen Lehr- und Forschungsaktivitäten vor. Durch den Ansatz der forschungsgeleiteten Lehre fließen die Forschungsergebnisse und Best-Practices aus den anderen Sektoren unmittelbar in die Entwicklung und das Angebot der Aus- und Weiterbildungsprogramme des Zentrums ein.
Projekte (Auszug)
The Relevance and Success of Co-Production in Local Governance
Projektzeitraum: 01.06.2025–31.05.2029
Projektverantwortung (Universität für Weiterbildung Krems): Noella Edelmann
Fördergeber: andere internationale Organisationen
Projektzeitraum: 01.02.2025–31.01.2029
Projektverantwortung (Universität für Weiterbildung Krems): Peter Parycek
Fördergeber: EU
Publikationen (Auszug)
Edelmann, N.; Tambouris, E.; Parycek, P.; Voigt, J. (2026). Conceptualizing an ethics framework for co-creation in the public sector. Journal of Information, Communication and Ethics in Society, ahead-of-print: 1-18
Kunnamas, Nathannan; Maurer, Heidi (2026). Thai Expectations of the EU's Evolving Security Role: Opportunities and Limitations. Global Policy, SPECIAL ISSUE The EU in the Indo-Pacific: https://doi.org/10.1111/1758-5899.70152