LNÖ_EFRE_Co-funded

Mit Sensoren steigt die Menge und Komplexität der uns zur Verfügung stehenden Daten konstant.  Diese Datenfülle eröffnet neue technische und wirtschaftliche Möglichkeiten, Nachteilig ist, dass diese Informationen per se für Menschen nicht sichtbar sind und daher in der realen Umwelt meist nur schwer integriert und zur Problemlösung verwendet werden können.

„Dataskop“ entwickelt dazu mobile, ins Umfeld eingebettete Datenvisualisierungsmethoden, um physische Umwelt und abstrakte Datendarstellung zu verbinden.  Vielversprechende Technologien zur Lösung dieses Problems sind Augmented Reality und sogenannte "Low-Power Wide Area Networks" (LPWAN), die Sensordaten über große Entfernungen bei gleichzeitig extrem niedrigem Energiebedarf erfassen und übermitteln können. Daneben werden aber auch Datensicherheit und wirtschaftliche Modelle erforscht, um einer ökonomischen Nutzung den Weg zu ebenen.  Durch diese gesamtheitliche und interdisziplinäre Herangehensweise trägt das Projekt zur Vision einer Sensor-Based Data Economy in Niederösterreich bei, die im ländlichen Raum Smart Rural Areas schafft. Die Projektpartner decken dabei alle notwendigen Bereiche entlang der Wertschöpfungskette ab.

Das Department für Integrierte Sensorsysteme forscht in Dataskop in den Bereichen Sensorik und Dateninfrastruktur. Es werden Konzepte erarbeitet wie Sensoren an ein solches System angebunden und standardisiert für die Visualisierung bereitgestellt werden können. Insbesondere wird die Rolle von digitalen Zwillingen untersucht, die die Anforderungen von LPWANs und Visualisierung bzw. Datenverarbeitung in der Cloud aufeinander abstimmen. Skalierbarkeit der Netzwerke und automatisierte Konfiguration von Sensoren sind weitere Forschungsthemen der Donau-Universität.

Die wissenschaftlich-technischen Resultate des Projekts werden anwendungsunabhängig konzipiert. Das bedeutet, dass die zu entwickelnden Methoden und Konzepte in einer großen Anzahl von verschiedenen Anwendungsbereichen einsetzbar sein werden. Die Donau-Universität legt ihren Fokus dabei in Richtung Kulturgüterschutz und Katastrophenmanagement.

** Das Dataskop wird vom Land Niederösterreich (www.noe.gv.at)  und der Europäischen Kommission durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (www.efre.gv.at) gemäß Artikel 4 EFRE kofinanziert.

Details

Projektzeitraum 01.03.2020 - 28.02.2023
Fördergeber Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen)
Förderprogramm
Department

Department für Integrierte Sensorsysteme

Zentrum für Verteilte Systeme und Sensornetzwerke

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Dipl.-Ing. Albert Treytl
Projekt­mitarbeit Dipl.-Ing. Thomas Bigler Dipl.-Ing. Albert Treytl

Team

Projektpartner

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