Eintrag 20: Projekttreffen / Board Meeting (17. März 2026)
Zwischenbilanz und Weiterentwicklung im Projekt „Hybrid.Learning.Spaces@School“
Am 17. März 2026 fand an der Universität für Weiterbildung Krems (UWK) ein Projekttreffen im Format eines Board Meetings statt. Teilgenommen haben Vertreter:innen der Bildungsdirektion Niederösterreich, des Wirtschaftsforums Waldviertel, die Schulleitungen der vier Wirtschafts.Akademien.Waldviertel, die für das hybride Lernen verantwortlichen Lehrpersonen sowie Wissenschafter:innen der UWK. Ziel des Treffens war eine gemeinsame Standortbestimmung des Projekts sowie die Abstimmung der weiteren Arbeitsschritte im laufenden und kommenden Forschungsjahr.
Zu Beginn wurde ein strukturierter Rückblick auf das Wintersemester 2025 gegeben. Im Mittelpunkt stand die Weiterentwicklung der vier hybriden Lehr-Lern-Szenarien aus dem letzten Schuljahr. Darüber hinaus wurden die entwickelten und bereits implementierten Quasi-Experimente vorgestellt, die sich aktuell in unterschiedlichen Phasen der Durchführung und Evaluation befinden. Anschließend wurde der aktuelle Stand der Projektarbeiten zusammengefasst, insbesondere hinsichtlich der laufenden Umsetzung der Quasi-Experimente sowie der damit verbundenen Datenerhebungen.
Ein zentraler Bestandteil des Treffens war die Präsentation der Ergebnisse der Lehrpersonenbefragung aus dem Oktober 2025. Diese zeigte, dass hybride Unterrichtsformate bereits regelmäßig eingesetzt werden und insbesondere digitale Tools sowie projektorientierte Lernformen fest im Unterricht verankert sind. Gleichzeitig wurden Herausforderungen sichtbar, vor allem in den Bereichen Differenzierung, Classroom Management, technische Stabilität sowie sozialer Interaktion zwischen Präsenz- und Onlinegruppen. Insgesamt wurde deutlich, dass hybride Settings bereits eine hohe Relevanz im Schulalltag besitzen, jedoch weiterhin Entwicklungsbedarf auf didaktischer, technischer und organisatorischer Ebene besteht.
Darauf aufbauend wurden zentrale Entwicklungsfelder für die weitere Projektarbeit diskutiert. Diese betreffen insbesondere die Stabilisierung der technischen Infrastruktur, die Weiterentwicklung didaktischer Konzepte für hybriden Unterricht sowie die Verbesserung organisatorischer Rahmenbedingungen. Ergänzend wurde die Einbindung externer Expert:innen thematisiert, insbesondere im Hinblick auf klare Rollen, Abstimmungsprozesse und technische Umsetzung.
Abschließend wurde der Projektstand entlang der Gesamt-Roadmap eingeordnet. Während zentrale Phasen der Entwicklung und Implementierung bereits abgeschlossen sind, liegt der aktuelle Fokus auf der Durchführung und Auswertung der Quasi-Experimente sowie auf der systematischen Reflexion der Ergebnisse. Für die kommenden Monate sind insbesondere standortübergreifende Reflexionsworkshops sowie die Ableitung von Gelingensbedingungen für hybriden Unterricht vorgesehen. Darüber hinaus wurde ein Ausblick auf das dritte Forschungsjahr gegeben, in dem die Konsolidierung der Ergebnisse sowie die Aufbereitung und Veröffentlichung der entwickelten Good-Practice-Beispiele im Mittelpunkt stehen werden.
Das Projekttreffen verdeutlichte die enge Zusammenarbeit zwischen Bildungsadministration, Wirtschaft, Schule und Wissenschaft sowie die gemeinsame Zielsetzung, hybride Lehr-Lern-Formate evidenzbasiert weiterzuentwickeln und nachhaltig im Schulalltag zu verankern. Im Rahmen des Meetings wurden zudem konkrete nächste Schritte, Termine und Vorgehensweisen für das laufende sowie das kommende Forschungsjahr gemeinsam mit allen Stakeholdern abgestimmt und festgelegt.