Vom Silo-Denken zum integrierten Unterricht

02.04.2020

Fächerübergreifende Fähigkeiten fördern mithilfe eines MINT-integrierten Unterrichts

Am 02.04.2020 wurden die Vorteile des integrierten Unterrichts im Vortrag "Vom Silo-Denken zum integrierten Unterricht", im Zuge der EDUdays2020 von Stefan Oppl, Sonja Brachtl und Bettina Ponleitner präsentiert. Das Ziel war, einen Einblick in die Gestaltung und Umsetzung eines fächerübergreifenden Unterrichts zu geben, sowie aufzuzeigen, wie bildungstechnologische Tools die Beurteilung von MINT-Fähigkeiten erleichtern könnten. Bettina Ponleitner stellte in ihrem Gastvortrag ein fächerübergreifendes Projekt „Wie denkt das Navi“ für den integrierten Unterricht vor

Vorteile des integrierten MINT-Unterrichts

Für die Herausforderungen der Zukunft braucht es eine neue Art des Lernens. Durch die Förderung von fächerübergreifenden Fähigkeiten, wie z.B. Kommunikation und Kollaboration, Innovation und Kreativität sowie digitale Kompetenzen sollen die SchülerInnen auf Berufe und Technologien der Zukunft vorbereitet werden. MINT-integrierter Unterricht soll außerdem interdisziplinäres Denken erleichtern und den SchülerInnen ermöglichen, sich Wissen im Zusammenhang mit Themen aus der realen Welt anzueignen.

Silo Denken

Integrierter Mint Unterricht

Fächerübergreifendes Projekt „Wie denkt das Navi“

Bei diesem Projekt, welches auf einer realen Fragestellung basiert, werden alle Schulstufen angesprochen. Mehrere Fächer werden integriert behandelt, wie z.B. Mathematik, Informatik und Technik. Gestartet wird mit der grundlegenden Frage: „Wie findet man den kürzesten Weg von Punk A zu Punkt B?“. Je nach Schulstufe können Elemente der Mathematik, wie Berechnung von Längen- und Geschwindigkeitsmaße eingebaut werden. Auch geschichtliche Aspekte, wie z.B. das Leben des Entwicklers des kürzesten Wegealgorithmus können einbezogen werden und nicht zuletzt digitale Aspekte bei der Anwendung des Programms. Die Förderung des explorativen Lernens wird ebenfalls großgeschrieben, da die SchülerInnen dazu angeregt werden, selber Lösungsmöglichkeiten zu entdecken. Wie die Umsetzung im Unterricht erfolgen könnte, wird detailliert von Bettina Ponleitner im Beitrag beschrieben.

Navi

Projekt ATS STEM “Assessment of Transversal Skills in STEM”

Das ATS STEM Projekt zielt darauf ab, fächerübergreifende MINT-Fähigkeiten bei SchülerInnen zu fördern, sowie geeignete digitale Bewertungsmethoden zu entwickeln. Lehrkräfte werden dabei unterstützt, ihre Lerndesigns an die Bedürfnisse der SchülerInnen anzupassen. Stefan Oppl geht im Zusammenhang mit der Vorstellung des Projekts ATS STEM näher auf die Bedeutsamkeit geeigneter digitale Werkzeuge für einen projektorientierten Unterricht ein und gibt einen Einblick in die strukturelle Vorgehensweise bei der Auswahl.

atsstem

Strukturiertes Vorgehen

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