Viel wird aktuell über den Fachkräftemangel gesprochen – Technik, Produktion und Handwerk stehen dabei an erster Stelle – Berufsorientierung setzt am Ende der Schule aber zu spät an. Waldorfpädagogik bietet von Anfang an spannende Anregungen durch einen erfahrungsbasierten, ganzheitlichen, Motivation und Forschergeist weckenden interdisziplinären Unterricht. Im sogenannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie) und Technik) werden früh durch eigenes Experimentieren und Beobachten praktische und kognitive Erkenntnisse verbunden. Damit ein solcher Unterricht gelingt, ist eine entsprechende Didaktik und Methodik erforderlich – und engagierte und fachlich qualifizierte Pädagog_innen. Im Weiterbildungsbachelorstudium „Waldorfpädagogik“ studieren deshalb auch Quereinsteiger_innen aus Technikberufen und Menschen mit handwerklichen Ausbildungen.

Wir möchten methodische exemplarische Einblicke – von Brüchen und Unendlichkeit  – geben in die Fülle und Breite des Lehrenden-DaSeins an Waldorfschulen und zeigen, wie ein Waldorfpädagogikstudium Wege – auch für Quereinsteiger_innen – eröffnen kann, inklusionsorientiert mit Offenheit gegenüber der gesamten Bandbreite an Beruflichkeit mit Schüler_innen zu arbeiten. Welchen Wert dialogisches, erfahrungsbasiertes, künstlerisch-geprägtes Lernen und Lehren dabei haben kann, erzählen Absolvent_innen und Lehrende der Waldorfpädagogikstudiengänge an der Universität für Weiterbildung Krems:

  • Christoph Döller: Mathematik-Lehrer an der Sonnenlandschule Eisenstadt und an der Rudolf Steiner-Schule Wien-Mauer
  • Florian Wodlei: Wissenschaftlicher Mitarbeiter; Fachdidaktik Mathematik und Naturwissenschaften, Phänomenologie; Zentrum für Kultur und Pädagogik, An-Institut der Alanus Hochschule, in Wien

Anknüpfend skizzieren die Studienleitungen, Monika Kil und Leonhard Weiss, die Prinzipien und den kohärenten Studienaufbau des neuen Bachelors of Arts (CE) „Waldorfpädagogik“ sowie Informationen zur Zulassung, Anrechnung und Online-Bewerbung.

Mit dem Abschlusszeugnis des „Bachelor of Arts (Continuing Education) Waldorfpädagogik“ können Sie anschließende Masterstudiengänge absolvieren sowie an allen österreichischen Waldorfschulen und an Waldorfschulen in anderen Staaten arbeiten, entsprechend den aktuellen rechtlichen Vorgaben.
 

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