So klingt (bald) der Dunkelsteinerwald

"Der Musikimpuls" – Musikalisches Partizipationsprojekt

04.11.2019

"Der Musikimpuls" – Musikalisches Partizipationsprojekt

Der Einladung der Initiative [Der Musikimpuls] folgten am 19. Oktober an die 40 BewohnerInnen aus den Gemeinden rund um den Dunkelsteinerwald, um die im Sommer gesammelten Projektideen weiterzuentwickeln. Für 2020 sind bereits die ersten Veranstaltungen geplant.

 

„Es ist kaum zu glauben, wie viele Menschen ihr freies Wochenende dafür nutzen, um einen ganzen Tag lang gemeinsam etwas für die Region auf die Beine stellen zu wollen“, sagt Karin Gorenzel, Bürgermeisterin von Wölbling und eine der Initiatorinnen des Projekts [Der Musikimpuls].

Tatsächlich: Samstagmorgens trafen an die 40 Bewohnerinnen und Bewohner aus der Region rund um den Dunkelsteinerwald im Stift Göttweig ein, um sich in einem intensiven Tagesprogramm bis 16 Uhr mit dem zu beschäftigen, was ihr Herzblut ausmacht: die kulturelle Aufwertung der Region. Der Workshop hatte dabei das Ziel, die TeilnehmerInnen von der Idee zum konkreten, umsetzbaren Projekt zu begleiten – und das an nur einem Tag.

Dabei sind vor allem gemeinde- und spartenübergreifende Projekte gefragt. „Wir wissen ja, was alles an kreativem Potential in unseren Gemeinden vorhanden ist. Es ist schön, dass wir hier nun erleben, wie aus den vielen Ideen vom Sommer einige tatsächlich bis zur Umsetzung reifen“, erklärt Gudrun Berger, Bürgermeisterin von Furth bei Göttweig und eine weitere aktive Kraft im Kreis der „Steuerungsgruppe“.

Diese Gruppe ist der Motor der Initiative, bestehend aus drei BürgermeisterInnen der zwölf teilnehmenden Gemeinden, VertreterInnen zweier LEADER-Regionen und vom Stift Göttweig sowie dem Projektmanagement der Donau-Universität Krems. Gemeinsam wollen sie die Bewohnerinnen und Bewohner in der Region rund um den Dunkelsteinerwald ermutigen, aber auch organisatorisch und infrastrukturell unterstützen, Kulturprojekte umzusetzen.

Musik steht dabei zwar im Vordergrund, ist aber keine Zwangsvoraussetzung, wie Eva Maria Stöckler, die Leiterin des Zentrums für Angewandte Musikforschung an der Donau-Universität Krems, erklärt: „Von den über 150 Ideen aus den ersten Workshops wurden bereits im Sommer jene 20 von den BürgerInnen ausgewählt, die hier in Göttweig weiter bearbeitet werden sollten. Aus denen haben sich nun fünf herauskristallisiert, für die jeweils ein Projektziel – das heißt in den meisten Fällen eine Veranstaltung(sreihe) – definiert wurde. Es gibt pro Projekt eine eigene vernetzte Projektgruppe, die von einem Paten oder einer Patin aus den Reihen der Steuerungsgruppe unterstützt wird.“

Dem Einsatz aller TeilnehmerInnen – unter anderem Abt Columban persönlich, der den gesamten Workshop über mitwirkte – ist es zu verdanken, dass bald ein bunter Strauß an Projekten verwirklicht wird. Dieser schließt einen neuen regionalen Standort für Musik, die Bespielung selten erklingender Orte/Kirchen oder die Besinnung auf regionale KomponistInnen ein. „Zusätzlich dürfen wir uns aus den vom [Musikimpuls] unterstützten Bewerbungen zum Viertelsfestival im nächsten Jahr spannende Beiträge erwarten“, ergänzt Franz Penz, der dritte Bürgermeister (Gemeinde Dunkelsteinerwald) im Kreise der Steuerungsgruppe. Sobald die Projektgruppen fertig formiert sind, die Projektziele vereinbart und ein fixer Terminplan steht, werden diese separat bekannt gegeben. Die Bevölkerung darf sich jedenfalls auf einen Reigen an spannenden Kulturprojekten freuen.

Wichtig ist vor allem der Bottom-up-Ansatz des [Musikimpuls]. Die Projektideen stammen alle aus der Bevölkerung und sollen auch von ihr umgesetzt werden. Die Steuerungsgruppe unterstützt. Als nächstes sind ein öffentlicher Außenauftritt als Projektplattform und selbstverständlich die Begleitung der aktiven Projekte geplant. Alle Interessierten aus der Region können jederzeit in die Projekte einsteigen und mitarbeiten, denn helfende Hände werden in allen Projektgruppen noch benötigt! Dafür können Sie einfach das Projektmanagement am Zentrum für Angewandte Musikforschung an der Donau-Universität Krems oder direkt guenter.stummvoll@donau-uni.ac.at kontaktieren!

Galerie

Steuerungsgruppe

Gudrun Berger (Bürgermeisterin Marktgemeinde Furth bei Göttweig)

Elisa Besenbäck (Geschäftsführerin LEADER-Verein Wachau-Dunkelsteinerwald)

Karin Gorenzel (Bürgermeisterin Marktgemeinde Wölbling)

Gerhard Grabner (Finanzdirektor Stift Göttweig)

Franz Penz (Bürgermeister Marktgemeinde Dunkelsteinerwald)

Peter Sigmund (Prokurist Donau Niederösterreich Tourismus GmbH)

Eva Maria Stöckler (Leiterin Zentrum für Angewandte Musikforschung, Donau-Uni Krems)

Günter Stummvoll (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Donau-Uni Krems)

Teilnehmende Gemeinden des Projekts

Bergern im Dunkelsteinerwald | Dunkelsteinerwald | Furth bei Göttweig | Hafnerbach | Mautern an der Donau | Nussdorf ob der Traisen | Obritzberg-Rust | Paudorf | Rossatz-Arnsdorf | Schönbühel-Aggsbach | Statzendorf | Wölbling

 

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