Transdisziplinarität an der Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung

Transdisziplinäre Forschungsplattformen und Projekte

An der Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung wird Transdisziplinarität systematisch umgesetzt und erforscht. In drei transdisziplinären Forschungslaboratorien sowie dem Research Lab Democracy and Society in Transition wird diese Form der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis genutzt, um komplexe Fragestellungen der Zukunft zu untersuchen.

Über die Laboratorien und am Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems wird zudem daran gearbeitet, Transdisziplinarität als wissenschaftlichen Ansatz weiterzuentwickeln. Auch die Barrieren und Hindernisse für transdisziplinäre Prozesse werden dabei berücksichtigt.

In der Lehre wird der transdisziplinäre Ansatz in gemeinsamen Forschungsprojekten mit unseren Studierenden, über Vernetzung und die Entwicklung von kreativen Lehr- und Arbeitsmethoden gelebt. Da ein Großteil der Studierenden an der Donau-Universität Krems berufstätig ist, werden konkrete Fragestellungen aus der Praxis aufgenommen.

Transdisziplinäre Labs

GovLabAustria

Das GovLabAustria, das in Kooperation mit dem Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport betrieben wird, stellt einen Experimentierraum für Fragestellungen zur öffentlichen Verwaltung dar.

SDE Td-Lab

Das transdisziplinäre Laboratorium für nachhaltige digitale Umgebungen (Sustainable Digital Environments Td-Lab) nimmt Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung sowie Resilienzen in den Blick.

SMR Td-Lab

Das Laboratorium für die Nachhaltigkeit mineralischer Ressourcen (Sustainable Mineral Resources Td-Lab) widmet sich dem Spannungsfeld der nachhaltigen Nutzung und künftigen Verfügbarkeit von mineralischen Ressourcen.

Future Lab: Die Zukunft gemeinsam gestalten

ForscherInnen der Donau-Universität Krems erarbeiten mit Stakeholdern und SchülerInnen Ideen und Konzepte zu konkreten gesellschaftlichen Herausforderungen. Im Zentrum stehen dabei die Suche nach Problemen und Herausforderungen sowie (unintendierten) Nebeneffekten von gesellschaftlichen Veränderungen sowie die gemeinsame Entwicklung von Forschungsfragen für Forschungsprojekte und/oder vorwissenschaftliche Arbeiten.

Warum Transdisziplinarität

Die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, Digitalisierung, Wirtschaftskrisen, Migrationsbewegungen oder E-Governance: Die komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit erfordern es, vernetzt zu denken und die verschiedenen Wissenspotenziale aus Wissenschaft und Praxis zielgerichtet und prozessgeleitet miteinander in Beziehung zu setzen. Die Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung verfolgt daher in Forschung und Lehre über alle Departments hinweg den Grundsatz der Transdisziplinarität im Sinne eines wechselseitigen Lernprozesses von Wissenschaft und Gesellschaft, um einerseits Innovationen zu fördern und andererseits die gesellschaftliche Wirksamkeit zu erhöhen.

Co-Leadership
Nach dem Grundsatz des „Co-Leaderships“ wird von legitimierten VertreterInnen aus Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und/oder Wirtschaft die gemeinsame Verantwortung für ein transdisziplinäres Projekt übernommen. Entwickelt werden, anders als bei (auftragsgebundenen) Consultancy-Prozessen (welche etwa von Beratungsunternehmen erarbeitet werden), keine Lösungen, sondern robuste Handlungsszenarien für die jeweiligen Entscheidungsträger. Diese sind sowohl für die einbezogenen Entscheidungsträger als auch für andere von Nutzen.

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