Markus Swittalek

Architekt Dipl.-Ing. Dr techn. Markus Swittalek

Lehrgangsleiter - Zentrum für Baukulturelles Erbe

Zur Person

Markus P. Swittalek ist Architekt und führt seit 2002 ein eigenes Büro moment-home Real Estate Solutions das auf Planen und Bauen im historischen Bestand, sowie Denkmalpflege, Kulturgüterschutz und Beratung zu UNSECO-Welterbestätten spezialisiert ist. Sein Studium absolvierte er an der Technischen Universität Wien und der Rheinländisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen (RWTH Aachen). Seit 2021 ist er Lehrgangsleiter des postgradualen Masterstudiengangs Sanierung und Revitalisierung am Department für Bauen und Umwelt an der Donau-Universität Krems. Er ist Universitätslektor an der Medizinischen Universität Wien, lehrt und referiert an Universitäten in Europa, Nordamerika und Asien.

 

Als Kulturgüterschutzoffizier ist er Experte an der Landesverteidigungsakademie. Er ist Mitglied beim österreichischen Nationalkomitee des Internationalen Rats für Denkmalpflege ICOMOS, assoziiertes Vorstandsmitglied des Österreichischen Nationalkomitees Blue Shield und Mitglied oder Vorstandsmitglied zahlreicher weiterer Fachgesellschaften. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des interdisziplinären Ausschusses Historische Gebäude in der Ziviltechnikerkammer Wien, Niederösterreich und Burgenland.

 

Seine umfangreiche Publikationstätigkeit reicht von Monografien über zahlreiche Buchbeiträge bis hin zu regelmäßigen Artikeln in einschlägigen Fachzeitschriften.  Zuletzt erschien im Linde Verlag - das Handbuch Ziviltechnikerrecht, gemeinsam verfasst mit einem Richter am Landesverwaltungsgericht Wien, Albert Oppel. Dort wird gerade dem Baurecht und dem Denkmalrecht breiter Raum gewidmet.

 

Das Ziel der Lehre von Markus Swittalek ist ein Gesamtverständnis für die Komplexität von Sanierung und Revitalisierung zu vermitteln. Am Beginn der Befassung steht die Analyse und das Detektieren der Melodie eines Gebäudes. Statt von Altbauten spricht er von Historischen Gebäuden und bringt ihnen Wertschätzung entgegen. Er betont die Nachhaltigkeit Historischer Gebäude und auch ihre Bedeutung in Hinblick auf ihre günstige Gesamtenergiebilanz und ihren sanften ökologischen Fußabdruck.  Er verknüpft Vergangenheit mit Zukunft – und stellt dabei einen Gebäudetyp in das Zentrum seiner Betrachtung: Das Gründerzeithaus.

Zum Anfang der Seite