MSc und MBA starten mit dem Lehrforschungsprojekt Digital Governance

Während der Professional MSc Management und IT (MIT) mit dem zehnten Jahrgang ein rundes Jubiläum begeht, feiert der MBA Digital Corporate Governance seine Premiere. Am Mittwoch, dem 7. November 2018 fiel mit dem Lehrforschungsprojekt Digital Governance der Startschuss für beide Studiengängen und insgesamt 78 Studierende. Unterstützt wird dieses auch heuer wieder, von Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. Als Novum werden dieses Jahr erstmals auch Non-Profit-Organisationen von den Studierenden untersucht.

19.11.2018

Die Erleichterung darüber, dass es nun endlich losgeht, war sowohl auf Seiten der Studierenden als auch beim Lehr-Team des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung greifbar. Den Auftakt im Audimax der Donau-Universität bildete am Mittwochvormittag die Programm-Präsentation des allgemeinen Kerncurriculums. Im Anschluss daran gab Gerhard Ortner, emeritierter Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fern-Universität in Hagen und Gründungsmitglied des Lehrgangs MIT, eine Überblick über die Zusammenhänge von Wissenschaftstheorie und universitärer Weiterbildung.

Peter Parycek, Universitäts-Professor und Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung, gab den Studierenden einen ersten Eindruck von Digitaler Governance, deren Umfang und Relevanz. Dabei machte er klar, dass die Digitalisierung unumgänglich, aber gestaltbar ist. Stephan Kraft, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department, widmete sich den aktuellen, digitalen Schlüsseltechnologien: Wie verändern Künstliche Intelligenz, Big Data, Blockchain sowie Augmented und Virtual Reality Produkte, Services und Organisationen.

Lucas Winter, Projektmanager der Umdasch Group Ventures, erörterte Innovationsprozesse im Zeitalter der Digitalisierung und gab Einblick in seinen beruflichen Alltag. In diesem ist er mit potentiell disruptiven Technologien und Geschäftsmodellen in der Baubranche befasst. Auch Chris Leeb, CEO von 42Angelitos, berichtete in seinem Vortrag aus der Praxis der Digitalisierung und wie unterschiedlich diese im Corporates und in Start-Ups gelebt wird. Als mehrfacher Gründer und ehemaliger CIO der VA-Tech kennt er beide Seiten.

Dass sich die Studierenden nicht zufällig für den Studiengang entschieden hatten, zeigten die regen Diskussionen im Gefolge der einzelnen Vorträge. So war auch beim anschließenden Get-Together im Foyer des Audimax für genügend Gesprächsstoff beim einem ersten Kennenlernen gesorgt.

Am Freitagmorgen ging es dann gleich mit der Präsentation der von den Studierenden nominierten Unternehmen richtig los. „Auch heuer haben sich wieder unterschiedlichste Unternehmen bereit erklärt, als Untersuchungsgegenstand für unser Lehrforschungsprojekt zur Verfügung zu stehen. Darunter finden sich zahlreiche etablierte Corporates und Mittelständler, wie der Flugzeugkomponentenhersteller FACC Operations, Zumtobelgroup Lichtindiustrie oder der KFZ-Bestandteile-Händler Birner. Dass mit den Wiener Volkshochschulen, der Gemeinde Blumau-Neurißhof und dem Haus der Barmherzigkeit auch nicht gewinnorientierte Unternehmen dabei sind, zeigt, dass das Know-How unseres Curriculums mittlerweile in verschiedensten Organisationen als relevant wahrgenommen wird“,  sagt Günther Kainz, Mitglied der Lehrgangsleitung.

In einem ersten Schritt wurden die Unternehmen mit dem Business Canvas Modell – eine Methode zur Visualisierung von bestehenden und neuen Geschäftsmodellen – bezüglich ihres Ist-Zustandes und hinsichtlich möglicher Entwicklungschancen analysiert. Nach der Mittagspause wurden die Arbeitsgruppen fixiert. Jeweils vier bis fünf Studierende werden nur ein Jahr lang im Zusammenarbeit mit den Lehrenden das Digitalisierungspotential ihrer Unternehmen systematisch durchleuchten. „Die ersten Eindrücke waren sehr positiv. Die Motivation ist hoch und das ist auch gut so. Viele Studierende müssen sich erst mit der Anwendung wissenschaftlich fundierter Analysemethoden vertraut machen. Aus unserer Erfahrung und dem Feedback unserer Absolventen wissen wir, dass das nicht von heute auf morgen geht, aber später im beruflichen Alltag von unschätzbaren Wert ist“, so Günther Kainz, der die Studierenden als Betreuer des Lehrforschungsprojekt Digitale Governance dabei unterstützen wird.

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