5 Tipps wie sich Familie, Job und Weiterbildung vereinbaren lassen

Mit der Beschleunigung der Wissensproduktion steigt auch die Bedeutung der Weiterbildung für ArbeitnehmerInnen und Unternehmen. Dabei steht oft gar nicht mal die berufliche Veränderung im Zentrum. Häufig ist es das Bedürfnis sich neu zu erfinden, wieder zu lernen und aus ausgetretenen Pfaden auszubrechen. Für Menschen mit Familie ist das oft gar nicht so einfach zu organisieren. Hier fünf Tipps, um sich das Leben leichter zu machen, noch bevor es richtig losgeht.

26.03.2020

5 Tipps wie sich Familie, Job und Weiterbildung vereinbaren lassen

 

Informiere dich, was dich erwartet!

Nur wenn Sie wissen, wieviel Zeit ein berufsbegleitendes Studium in Anspruch nimmt und wie hoch der Aufwand sein wird, können Sie abschätzen, ob sich das Studium auch wirklich stemmen und mit Ihrem Familienleben vereinbaren lässt. Die Studienprogrammleitung verfügt über solche Erfahrungswerte und steht bei bei Informations-Veranstaltungen und persönlich mit Auskünften zur Verfügung. Auch Gespräche mit AbsolventInnen eröffnen hilfreiche Einblicke.

 

Schaff Platz für das Studium!

Notwendigerweise müssen einzelne Lebensbereiche für ein Studium in den Hintergrund treten. Das beginnt meist bei der Freizeit. Für aufwendige Hobbies wird im Normalfall wenig Zeit bleiben, Erholungsphasen sollten Sie aber unbedingt berücksichtigen. Erwerbsarbeit ist eine zentrale Organisationsinstanz des Alltags und darum auch eine der wichtigsten Stellschrauben für Ihr zukünftiges Studien-Zeitbudget. Idealerweise sind Sie für ein Unternehmen tätig, das den Wert von Weiterbildung erkennt und Sie dabei aktiv unterstützt. Möglichkeiten dazu gibt es viele: Bildungskarenz, Bildungsurlaub, Lernzeitkonten, flexible Arbeitszeitmodelle oder auch die Reduktion des Arbeitsvolumens. Der/die Arbeitgeber/in sollte auf jeden Fall eine der ersten Ansprechpersonen sein.

 

Carpe Diem

Zeit effektiv nutzen! Gutes Zeitmanagement ist das A und O eines erfolgreichen Studiums. Viele berufsbegleitenden Studien setzen daher auf eine Mischung aus Präsenz- und Onlineunterricht. Damit werden Anfahrtszeiten geringgehalten und Lernzeiten maximiert. Es geht aber auch darum richtig zu lernen. Selbst wenn Sie anfangs etwas draußen sind, beim Lernen mit und von Ihren KommilitonInnen, kommen Sie schnell wieder rein und finden rasch die für Sie passenden Lernstrategien. Oft haben auch die Lehrenden wertvolle Tipps. Carpe Diem heißt aber auch das Beste aus dem Studium zu machen: Vier gewinnt ist da vielleicht nicht die beste Strategie. Wenn Sie sich auf das Studium einlassen und Zeit investieren, werden Sie auch motivierter sein und mehr daraus mitnehmen.

 

Seien Sie realistisch!

Ein berufsbegleitendes Studium ist zeitintensiv. Es macht wenig Sinn ein Studium durchzuboxen, wenn Sie dafür Ihr Familien- und Beziehungsleben aufgeben oder damit massiv belasten müssen. Wer nicht die Zeit aufbringen kann ein Studium in vier Semestern zu absolvieren, wird vielleicht mit einem längeren und weniger intensiven Programm glücklich. Andere Studierende berichten wiederum, dass ihre Motivation und Energie nicht für mehrere Jahre gereicht hätte. Zwei Jahre sind für viele eine überschaubare Zeitspanne. Letztlich ist es eine Frage persönlicher Präferenzen und Möglichkeiten. Es findet sich aber sicher ein passender Studiengang mit der richtigen Intensität und Laufzeit.

 

Communication is key!

Ohne Kommunikation kann keine Beziehung funktionieren. Das gilt auch beim Thema Weiterbildung. Sprechen Sie offen mit Ihrer Familie über Ihre Wünsche und Ziele. Überlegen Sie gemeinsam, welche Bedürfnisse und Erwartungen Sie an Ihr Zusammenleben haben: Wie wichtig ist zum Beispiel gemeinsamer Urlaub? Gibt es familiäre Pflichten, wie Kinderbetreuung? Kann man diesen trotz Studium nachkommen oder muss man sie anders organisieren? Wenn Ihre Familie mit Ihnen am selben Strang zieht, steigen alle Beteiligten besser aus: Stresssituationen lassen sich so schon im Vorhinein minimieren und sich der Belastungskreislauf Familie-Job-Studium frühzeitig entspannen.

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