31.05.2021

TIN.Community

Am 12. Mai 2021 fand ein virtuelles, zweistündiges TIN.Community Kick-Off statt. 16 TeilnehmerInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung konnten mit dem Thema Community Building zum Mitdiskutieren motiviert werden. Das Team von TIN. präsentierte die Vorgehensweise sowie die Ergebnisse der TIN.2020 und gab einen Ausblick auf das geplante Geschehen während TIN.2021.
Nach einer inspirierenden Key-Note zu den Themen ‚Communities of Interest‘ und ‚Communites of Practice’ teilten sich die TeilnhemerInnen in drei Gruppen (ZOOM-Break-Out-Sessions) auf. In diesen Kleingruppen wurden im virtuellen Whiteboard MIRO mittels Post-Its Erfahrungen und Erkenntnisse zum Themenfeld Veranstaltungen und Communities gesammelt und im Anschluss diskutiert.

 

TIN.Academy

Vom 17. – 19. Mai 2021 fand ein weiterer Workshop der TIN.Academy virtuell statt. 12 TeilnehmerInnen stellten sich der Aufgabe „KMU post-Corona in Niederösterreich: Wie Digitalisierung einsetzen und nutzen?“. Zu Beginn des ersten Tages präsentierte das TIN.Team um Christoph Wecht von der New Design University St. Pölten und Karin Steiner von der Donau-Universität Krems die Workshopziele und –inhalte.

TeilnehmerInnen, die gleichzeitig Studierende der New Design University sind, skizzierten im Anschluss daran drei Projektideen, die die Basis für die Weiterentwicklung im Zuge der TIN.Academy bildeten. Entsprechend der individuellen Interessenslage bildeten sich Teams zu „Digitalisierung statt Zetterlwirtschaft“, „Baukasten für die Digitalisierung“ und „Lonely Planet für Niederösterreich“. Zur Konkretisierung der Ideen begaben sich die Teams in eine Recherchephase, in deren Anschluss die Pläne präsentiert und abschließend nochmals hinsichtlich der spezifischen Zielgruppe und unter Berücksichtigung des FOGG Modells (Motivation, Ability Prompts) genauer beschrieben wurden.

Der zweite Tag wurde bereichert durch ExpertInnenwissen. Horst Berger, Geschäftsführer des Stadtmarketing Krems, erörterte Sichtweise und Beweggründe Witschaftstreibender, seine Rolle und Ziele und stand für eine sehr offene, aufschlussreiche Diskussionsrunde zur Verfügung. Verena Huber von der Donau-Universität Krems brachte als Juristin etwas Licht in das Dickicht der (niederösterreichischen) Verwaltungsbehörden. Schließlich war Daniela Pieringer (Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie des Landes Niederösterreich) zu Gast, die ihr Wissen zu bestehenden Informationsplattformen und Erfahrung mit vielerlei bestehenden Initiativen teilte.

Am Ende des Tages wussten die TIN.TeilnehmerInnen somit mehr über die Stakeholder Wirtschaft und Verwaltung, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie bestehende Angebote und Leistungen für kleine und mittlere Unternehmen.

Die Stakeholder-Trilogie aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung wurde um Wissen aus der Politik Niederösterreichs, das dankenswerterweise Georg Ecker (Abgeordneter zum niederösterreichischen Landtag) in den Workshop einbrachte, ergänzt.

Um die neuen Einblicke, vielseitigen Ansätze und neu entstandenen Teams strukturiert managen zu können, teilte Bernhard Riedl von der Donau-Universität seine langjährige Erfahrung mit agilem Arbeiten mit den TeilnehmerInnen. Über die Vorstellung der SCRUM-Methode führte er die TeilnehmerInnen an das Konzept der User Stories heran, mit Hilfe derer kurz und knackig das ‚Who?‘, ‚What?‘ und ‚Why?‘ eines Projektes beschrieben wird.

In einem intensiven, zweistündigen Sprint bereiteten die Teams ihre Abschlusspitches vor- und präsentierten diese vor einer Jury aus Verwaltungs- und WissenschaftsmitarbeiterInnen sowie Mitgliedern aus der TIN.Community. Vorgabe war eine kreative, dynamische, zeitgemäße Form der Ideenpräsentation inklusive Darstellung der Zielgruppe und User Story. Die Teams lösten diese mittels Kurzvideos, Tonaufnahmen und bewegten Piktogrammen.

 

Ergebnisse

Eines der Projekte sieht den Versand individualisierter Info-Boxen vor, die mit Gamification Ansätzen auch die hartnäckigsten Digitalisierungsmuffel zu Online-Gurus machen. ‚Pickery‘ hilft dabei, die Perlen einer Region zu entdecken und bringt damit KonsumentInnen und Kleinbetriebe zusammen. Die ‚Taskforce Fußgängerzone‘ schwärmt in ganz Niederösterreich aus, um basierend auf einer standardisierten Unternehmensanalyse ein Digitalisierungspaket zu schnüren und auch gleich die Umsetzung desselben anzuleiten.

 

Conclusio

Eingeleitet, aufgelockert und abgeschlossen wurden die Workshoptage mit virtuellen Kennenlern- und Socialising Spielen, Brainstormings zum neu Gelernten sowie Feedbackrunden. So wurden die TeilnehmerInnen Teil der TIN.Community und waren einhellig der Meinung, dass es viel mehr ‚MUTausbrüche‘ und ‚MUTanfälle‘ in Niederösterreich braucht! 

 

Weitere Vorgehensweise

In weiterer Folge sollen mehrere unterschiedliche Formate entwickelt und über das Jahr verteilt angeboten werden. Diese betreffen einerseits den Aufbau und die Pflege der sozialen Aspekte von TIN, die Weiterverbreitung und Lehre der Methode des Design Thinking sowie die Umsetzung der entwickelten Projekte aus TIN.2020 und TIN.2021 – parallel zur fortzuführenden Neugenerierung von Ideen. 

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Weiter Information unter www.tin.academy sowie bei Mag. Karin Steiner, MA office@tin.academy

Kontakt

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