Novelle der Bäderhygieneverordnung bezüglich der Errichtung und das Betreiben von Kleinbadeteichen

Department für Bauen und Umwelt

21.05.2018

Arbeit am Zentrum für Umweltsensitivität auch davon betroffen

Die ABS – Arbeitsgemeinschaft für Badeseen und Schwimmteiche, vertreten durch Dipl.-Ing. Rudolf Wagner und Dipl.-Ing. Jörg Weitlaner von der Wasserwerkstatt , veranstaltete am 15. Mai 2018 gemeinsam mit dem Department für Bauen und Umwelt der Donau-Universität Krems eine eintägige Fachtagung zum Thema Naturbäder (Kleinbadeteiche - nach dem Bäderhygienegesetz (BGBl. I 658/1996): § 2 (4)). Aktueller Anlass war die bevorstehende Novelle der Bäderhygieneverordnung und die darin vorgesehenen Änderungen und Verschärfungen im Zusammenhang mit der Genehmigung und dem Betrieb von Kleinbadeteichen.

Bei der Fachtagung wurden in einer offenen Diskussion Zukunftsperspektiven erarbeitet. Dabei wurden positive wie negative Erfahrungen aufgezeigt und die Themenkomplexe Planung, Errichtung, Betrieb und Hygiene aus unterschiedlichen Blickrichtungen beleuchtet.
„Auch auf unsere Arbeit am Department hat der aktuelle Entwurf der Bäderhygieneverordnung Auswirkungen. Der Spielraum, wie wir in und um Siedlungsräume Teiche anlegen, pflegen und nützen können, kann dadurch reduziert werden“, so Dipl.-Ing. Dr. Christine Rottenbacher, Mitarbeiterin am Zentrum für Umweltsensitivität am Department für Bauen und Umwelt.

Christine Rottenbacher leitet den Universitätslehrgang „Ökologisches Garten- und Grünraummanagement“, der sich unter anderem im Modul „Grüne Infrastruktur zum Ausgleich des Klimawandels“ mit den rechtlichen Rahmenbedingungen zur Errichtung von Teich- und Badegewässern sowie der Einbindung und Gestaltung von Badeteichen in Freiräume befasst. In diesem Zusammenhang lernen die Studierenden an konkreten Beispielen und es besteht die Möglichkeit, Projektarbeiten zu diesem Themengebiet zu erarbeiten.

Aber auch im Forschungsbereich können sich die neuen Bestimmungen auswirken, da in Verbindung mit Konzeptentwicklungen zur Klimawandelanpassung und zum -ausgleich mit Hilfe blau-grüner Infrastruktur vielfältig nutzbare Räume geschaffen werden sollten. So ist diese unsichere Situation auch ein Diskussionspunkt im Forschungsprojekt Greenovate Krems (in Zusammenarbeit mit KEM Krems, GEDESAG und weiteren ProjektpartnerInnen).

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