Beschreibung

Im Bauwesen sind wirksame Veränderungen bezüglich Schonung von Ressourcen dringend notwendig. Grundlage dafür ist die Umsetzung der langfristigen Strategie „CO2-arme Wirtschaft bis 2050“ der Europäischen Kommission. Begleitend dazu legt das Österreichische Institut für Bautechnik (OIB) die Rahmenbedingungen für die Kostenoptimalität mit Bezug auf die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden fest.

Das „Netzwerk Solarhaus Österreich“ stellte fest, dass bei ihren Mitgliedern die bautechnischen Planungsprinzipien von Niedrigstenergiegebäuden fundiert vorhanden sind, das Wissen über lebenszyklische Zusammenhänge bei komplexeren Energiekonzepten aufgrund individueller Rahmenbedingungen bei jedem Objekt noch fachliches Potential bietet. Die Optimierung der gebäudetechnischen Ausstattung von Wohngebäuden mit hoher solarer Deckung ist eine nicht triviale Aufgabenstellung hinsichtlich der Kostenoptimalität und der geringstmöglichen Umweltauswirkungen bei lebenszyklischer Betrachtung. Die Lösung dieser Aufgabe erfordert das Zusammenwirken verschiedener Fachrichtungen.

Das Qualifizierungsseminar zeichnet sich genau durch diese interdisziplinäre Zusammensetzung der Seminarteilnehmer*innen aus 10 unterschiedlichen KMUs selbst und des Lehrteams aus.

 

Qualifizierungsziele und angestrebte Ergebnisse

Das Qualifizierungsseminar befähigt die Seminarteilnehmer*innen, sowohl eine ökonomische als auch eine ökologische Bewertung geplanter haustechnischer Anlagenkonzepte für Gebäude mit hoher solarer Deckung im Lebenszyklus zu erstellen und zu beurteilen.

Schwerpunkte sind:

  • Low Tech
  • Reduktion von CO2-Emissionen
  • Investitions- und Betriebskostenoptimierung

Die Seminarteilnehmer*innen sind nach fünf Schulungstagen in der Lage, eine Übersicht über die maßgeblichen Einflussfaktoren auf ökonomische und ökologische Amortisationszeiten sowie über die Betriebskosten solarenergiebasierter haustechnischer Anlagen geben zu können, kostenoptimale Planungen zu erstellen sowie den beteiligten Planungs- und Bauschaffenden den umweltrelevanten Nutzen verständlich darzulegen. Auf diese Weise werden die Projektergebnisse nicht nur unternehmensintern, sondern auch außerhalb des teilnehmenden Konsortiums verbreitet.

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Das Projekt wurde im Programm „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“ vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) gefördert.

Details

Projektzeitraum 01.02.2021 - 31.07.2021
Fördergeber Bund (Ministerien)
Förderprogramm
Department

Department für Bauen und Umwelt

Zentrum für Bauklimatik und Gebäudetechnik

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Dipl.-Ing. Markus Winkler
Projekt­mitarbeit Dipl.-Ing. Christina Ipser Martina Koßl Martina Placht

Team

Partner

  • Strahammer. Die Holzbau GmbH
  • DI Silvia Köllner
  • Sadri Bau GmbH
  • Christian Lindenberger
  • DI Dr. Wolfgang Otto Maria Guggenberger-Wilhelmer
  • Schiller Ges.m.b.H.
  • Winkler Solar GmbH
  • Reiterer & Scherling GmbH
  • Pink GmbH
  • GASOKOL GmbH

 

Der Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich unterstützte das Konsortium bei der Sondierung der Idee zu einem Qualifizierungsseminar und bei der Konzeptionierung des förderfähigen Projektes.

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