Neues am Department für Weiterbildungsforschung und Bildungstechnologien

22.07.2019

Übergabe von Zentrumsleitungen am Department für Weiterbildungsforschung und Bildungstechnologien

Mit 1. Juli wurde die Leitung des Zentrums für Bildungstechnologische Forschung durch Isabell Grundschober, MA, BEd, BSc übernommen. Leiterin  des Zentrums für Digitales Lernen und Gestalten wurde Dr. Stephanie Nestawal.

„Wie sehen Lernen und Lehren in Zukunft aus?“ war eine Frage, die Mag. Dr. Andrea Ghoneim, scheidende Leiterin zweier Zentren am Department für Weiterbildungsforschung und Bildungstechnologien, besonders interessierte. Mit großem Engagement hat sie sich vor allem Projekten gewidmet, in denen es darum ging, Lehr-Lern-Modelle durch Medieneinsatz zu unterstützen. Im Rahmen des EU Projekts ATS 2020 (2015-2018) hat sie gemeinsam mit den KollegInnen des Zentrums für Bildungstechnologische Forschung und den ProjektpartnerInnen E-Portfolios zur Unterstützung der Entwicklung von Transversal Skills und zur Dokumentation von Kompetenzaufbau implementiert, in dem Schüler lernen Fähigkeiten zu entwickeln, die es Ihnen erlauben ihre Lernziele  selbst zu bestimmen, diese zu dokumentieren und auch selbst zu evaluieren.  Auch das Nachfolgeprojekt ATS STEM (Assessment of Transversal Skills for STEM) geht in eine ähnliche Richtung. Darin spielen der kritisch - kreative Umgang mit Medien und die digital gestützte Formative (feedbackorientierte) Bewertung von fächerübergreifenden Fertigkeiten eine wichtige Rolle.

Wir verabschieden Frau Mag. Dr. Ghoneim und danken ihr für ihren Einsatz.

 

Isabell Grundschober übernimmt mit Juli nicht nur die Leitung des Zentrums für Bildungstechnologische Forschung, sie wird sich auch in das Projekt ATS STEM einbringen. Als Hauptautorin einer Sammlung von Mustern für Formative Bewertung und Edu-Bloggerin ist sie dem ATS STEM Konsortium bereits bekannt.

In Ihren Forschungsprojekten an der Donau-Universität interessiert sie sich besonders für non-formales und informelles Lernen (Lernen im beruflichen Alltag), das durch Technologie-Einsatz begleitet und/oder dokumentiert wird.

Neben Lifelong Learning (z.B. im Projekt COMPASS) und der Validierung von Kompetenzen (z.B. im Projekt VINCE) liegen Isabell Grundschober innovative Formen von Aus- und Weiterbildung am Herzen. So ist sie auch im EU-Projekt ApprEnt engagiert, das sich der Förderung der dualen Ausbildung im Betrieb und an der Hochschule widmet, dazu hat sie kürzlich auch eine Tagung an der Donau-Universität Krems organisiert.

Wir wünschen Isabell Grundschober, MA, BEd, BSc viel Erfolg für ihre neue Aufgabe.

 

Frau Dr. Stephanie Nestawal übernimmt die Leitung des Zentrums für digitales Lernen und Gestalten ebenfalls mit Juli 2019. Als langjährige Mitarbeiterin verfügt sie über eine vielfältige und umfangreiche Expertise, sowohl in der internationalen Projektentwicklung bzw. –durchführung, als auch in der interdisziplinären Lehrgangs- und Curriculumsentwicklung. Ihre Fachkompetenz hat sie an der Donau-Universität Krems in zahlreichen Internationalisierungsprojekten am ehemaligen Department für Biomedizin  und Gesundheitswissenschaften und am Department für interaktive Medien und Bildungstechnologien eingebracht.

Sie wird das Team des Zentrums für digitales Lernen und Gestalten in Lehre und Forschung unterstützen. Dabei werden die Themenbereiche Bildung und Weiterbildung in der digitalen Gesellschaft und im Weiteren auch Aspekte wie Arbeit, Innovation und Wertschöpfung im Vordergrund stehen.

Ganz im Sinne der forschungsgeleiteten Lehre wurden dem Zentrum unter der neuen Leitung aktuell die Projekte „C4PE-Concepts for Professional Education in Border Regions“ (INTERREG CZ AT) und „SeLe-Seamless Learning“ (FFG) zugeordnet. Während im Rahmen von C4PE die pilothafte Etablierung einer grenzüberschreitenden Berufsbildung in Tschechien und Österreich im Mittelpunkt steht, widmet sich SeLe der Kompetenzvermittlung und-erweiterung von MitarbeiterInnen österreichischer Bildungsverlage im Bereich der digitalen Medien.

Wir wünschen Stephanie Nestawal und ihrem Team viel Erfolg und Freude bei ihren neuen Aufgaben.

 

 

 

 

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