Die Forschungsgruppe Media Creation der FH St. Pölten führte in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Migrationsforschung einen zweitägigen Workshop zu „Digital Storytelling“ durch.

Fünf Menschen, die im Mostviertel angekommen sind oder das Mostviertel hinter sich gelassen haben spenden ihre Geschichte, gestalten diese in Bild und Ton. Diese handeln vom geglückten Ankommen, dem Überwinden von Schwierigkeiten, mutigen Entscheidungen und bereichernden Erfahrungen. Das beinhaltet auch das Zuhören-Dürfen und das Erzählen-Können.

Digital Storytelling © FH St. Pölten
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FH St. Pölten

Das Projekt im Rahmen des Viertelfestivals NÖ 2016 wendet „Digital Storytelling“ an: Dabei erarbeiten Zeitzeug:innen pointierte Geschichten, die zuerst im Erzählkreis entwickelt werden. Anschließend werden sie in kleinen Teams mit Hilfe der Medienexpert:innen der FH St. Pölten audiovisuell verarbeitet. Die Erzähler:innen behalten dabei immer die Autor:innenschaft, sie haben die letzte Entscheidung darüber, was erzählt und gezeigt wird. Die entstanden digitalen Erzählungen wurden im Rahmen einer Veranstaltung in St. Pölten öffentlich präsentiert.

Das Projekt bringt eine Reihe von institutionellen Akteuren zusammen, die über unterschiedliche Kompetenzen und Interessen im Hinblick auf öffentliche Erinnerungskultur, Autobiografie und Migration haben. Der gemeinsame Nenner ist ein Ansatz, Wissensproduktion und -vermittlung in einem Dialog zwischen Zivilgesellschaft und Expert:innen auf Augenhöhe zu verankern, als öffentlicher Diskurs und kulturelle Produktion.

Infobox

Laufzeit: Mai - Juni 2016
Projektdurchführung: FH St. Pölten, Zentrum für Migrationsforschung
Kooperationspartner:innen: FH St. Pölten, Forschungsgruppe Media Creation; Zentrum für Migrationsforschung; Kulturverein La Musique Et Sun; Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen (Universität Wien), Integrationsservice der NÖ Landesakademie, Stabsbereich Digital Memory Studies (Universität für Weiterbildung Krems - Wissenschaftliche Begleitung).

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