Anerkennung und Validierung non-formalen und informellen Lernens an Hochschulen

Rahmenbedingungen, Erfahrungen & Herausforderungen

Die Anerkennung und Validierung non-formalen und informellen Lernens hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten enorm an Bedeutung gewonnen. Prinzipiell geht es darum, den Austausch zwischen formalen Bildungs- und Qualifikationssystemen und non-formalen bzw. informellen Lernkontexten zu verbessern, um lebenslanges Lernen zu ermöglichen und die Beschäftigungsfähigkeit zu steigern.

Für Hochschulen bringt der steigende Bedarf an Anerkennung und Validierung neue Herausforderungen, aber auch Chancen für Hochschulen und unterschiedliche Anspruchsgruppen. Das Online-Symposium „Anerkennung und Validierung non-formalen und informellen Lernens an Hochschulen“, das von der Donau-Universität Krems veranstaltet wird, wendet sich daher vor allem an Hochschul-Leitungen, -Verwaltungen und –Lehrende aller vier Hochschulsektoren (Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten, Pädagogische Hochschulen), aber auch an Unternehmen und an Institutionen der Erwachsenenbildung. Es will über die Rahmenbedingungen für Anerkennung und Validierung an österreichischen Hochschulen informieren, Handlungsmöglichkeiten und Chancen aufzeigen und anhand von Praxisbeispielen Anregungen für Entwicklungen an den eigenen Institutionen geben.

Vorläufiges Programm

09:15-09:30     Registrierung, Technik Check-Up

09:30-10:00     Begrüßung und Einleitung

  • 20 Min BMBWF und DUK und Moderation | Plenum
    | Thomas Ratka, Vizerektor, DUK
    | N.N., BMBWF
  • 10 Min Kennenlernen der TN in Kleingruppen | Breakoutrooms

10:00-11:00     Plenumsvorträge und Austausch Kleingruppen | Grundlagen und Überblick

  • Bedeutung von Anerkennung und Validierung für Bildungs- und Qualifikationssysteme Thomas Pfeffer, DUK
  • Anerkennung und Validierung an österreichischen Hochschulen aus Sicht der AQ Austria Barbara Birke, AQ Austria
  • Anerkennung und Validierung an Hochschulen aus Europäischer Perspektive
    Eva Cendon, EUCEN / Fernuni Hagen

20 Min Austausch zu den Vortragsinhalten in Kleingruppen | Breakoutrooms

P A U S E

11:30-13:00     Vorträge und Diskussion in vier parallelen Sessions | Vertiefung

In jeder der Sessions mehrere Vorträge (je 10-15 Min), danach 45-60 Min Diskussion | Breakoutrooms

Institutionelle Zugänge in Österreich | Session 1

  • Zugang der Universität Innsbruck
    Bernhard Fügenschuh, Vizerektor, Universität Innsbruck
  • Zugang der FH Campus Wien
    Barbara Bittner, Rektorin, FH Campus Wien
  • Zugang der Donau-Universität Krems
    Thomas Ratka, Vizerektor, Donau-Universität Krems

Practical examples at European universities | Session 2

  • Individual curricula and the recognition of learning outcomes in practical experience
    John Talbot, Cork University, UK
  • The recognition of Prior Learning (RPL) practice in CIT, collaboration with employers
    Deirdre Goggin, Cork Institute of Technology, IR
  • Recognition of non-formal and informal learning at Hochschule Niederrhein
    Nina Maria Wachendorf, Hochschule Niederrhein, DE
  • Work & Study, the Haag-Helia approach to work-based learning
    Marjaana Mäkelä, Haaga-Helia University, 

Unternehmensperspektive | Session 2

  • Bildungsbedarfserhebung und betriebliche Weiterbildung
    Andreas Kolleger, Wiener Linien
  • Betriebliche Weiterbildung und duale Studiengänge
    Markus Ossenberger, Wiener Linien
  • Austrian certificate of digital competence (acdc): Herausforderungen und Probleme bei der Validierung informell erworbener Kompetenzen
    Burgi Recheis, B.A.C. GmbH
  • Die Bildungspfade der WKO als Beispiel für die Verbindung informeller, non-formaler und formeller Bildung
    Elisabeth Hassek-Eder, WKO

Konzeptive Überlegungen aus der Forschung der DUK | Session 4

  • Die Zukunft des non-formalen und informellen Lernens und mögliche Szenarien für die Validierung von Kompetenzen
    Attila Pausits, Filiz Keser Aschenberger
  • Didaktische Settings für die Anerkennung von Berufserfahrungen
    Isabell Grundschober
  • Akademische Informationskompetenz/Literacy als Thema für Anerkennung
    Thomas Pfeffer, Filiz Keser Aschenberger

P A U S E

13:30-15:00 Austausch Kleingruppen und Plenumsvortrag | Bewertung und Ausblick

30 Min Austausch zu den Erkenntnissen aus den parallelen Sessions | Breakoutrooms

  • Kompetenzanerkennung und Validierung in der Erwachsenen- und Weiterbildung, mögliche Bezüge zu Hochschulen
    Peter Schlögl, AAU Klagenfurt / öibf

10-15 Min individuelles Chat-Resümee der TN und 10 Min Zoom Umfrage zur Bewertung der Inhalte des Symposiums und zu Handlungs- und Forschungsbedarfen | Plenum, Chat, Zoom Umfrage

5 Min Abschluss und Ausblick, Verabschiedung | Plenum

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